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Eine Österreicherin kommentiert die Gebetsmeinungen 2008 Betend in den Blick nehmen Eine Österreicherin kommentiert heuer die Gebetsmeinungen der Blinden und ihrer Begleiter und Freunde im deutschen Sprachraum: Mag. Renate Trauner, Leiterin der Behindertenpastoral der Erzdiözese Wien, verfasst die monatlichen Impulse. Diese Aufgabe übernimmt jedes Jahr ein anderer Verband der in der Arbeitsgemeinschaft katholischer Blindenorganisationen im deutschen Sprachraum zusammengeschlossenen Länder (Deutschland, Südtirol, Schweiz und Österreich).. Tägliche Gebetsklammer. Gemeinsame Gebetsanliegen haben im Blindenapostolat schon immer eine besondere Rolle gespielt, immerhin geht es auf Gebetsgruppen zurück, die sich dem vor 70 Jahren in Frankreich gegründeten „Croisade des aveugles“ (Blindenkreuzzug) verbunden fühlten. „Der ,Engel des Herrn”; ist seit Jahrzehnten die tägliche Gebetklammer für viele Sehbehinderte“, sagt Heinz Kellner vom Blindenapostoloat Österreich.Das eigene Umfeld „betend im Blick“.Für Blinde und Sehbehinderte im deutschen Sprachraum gibt es seit vielen Jahren als Ergänzung zu den monatlichen Gebetsmeinungen des Weltgebetsapostolates ein Gebetsanliegen aus dem eigenen Umfeld. Heinz Kellner: „Im Jänner denken wir im Gebet an behinderte, alte und kranke Ordenschristen. Unmittelbarer Anlass sind die Exerzitien, die jedes Jahr im Jänner für blinde Ordensleute im Internationalen Blindenzentrum Landschlacht stattfinden.“ Renate Trauner schreibt dazu: „ Schwestern, Brüder und Patres geben durch ihr Leben, ihr Gebet und ihr Tun Zeugnis von der Liebe Gottes zu allen Menschen. Ordenschristen, die selbst behindert, krank oder alt sind, leben auf besondere Weise dieses Zeugnis der Liebe Gottes. Im Gebet sind wir mit ihnen verbunden.“Mit behinderten Menschen vertraut. Die Theologin Mag. Renate Trauner war sieben Jahre Pastoralassistentin in der Pfarre Retz. Seit zwölf Jahren ist sie in der Seelsorge mit Menschen mit intellektueller und mehrfacher Behinderung tätig. Sie arbeitet in den Einrichtungen der Caritas der Erzdiözese Wien in Retz, Unternalb und Hollabrunn. Seit Jänner 2006 ist sie auch Leiterin des Referats Behindertenseelsorge der Erzdiözese Wien, in dem das Blindenapostolat, die Gehörlosenseelsorge und die Seelsorge mit Menschen mit intellektueller und mehrfacher Behinderung arbeiten eng zusammen. Jeden Monat neu. Die Gebetsmeinungen und die aktuellen Kommentare dazu werden Monat für Monat in der Zeitschrift „Lux Vera“, dem Organ der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Blindenorganisationen im deutschen Sprachraum veröffentlicht.. Sie können auch beim Blindenapostolat (blindenapostolat@edw.or.at oder telefonisch unter 01-51552-3305) angefordert werden.] | ||
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Mit dem Apostel Paulus ins neue Kirchenjahr - Bericht vom Einkehrtag des BAV Am 24.11.2007 fanden Sich 41 Blinde und Sehbehinderte mit deren Begleiter im Blindenheim Schwarzach Ingrüne zum Einkehrtag des Blindenapostolat Vorarlberg zusammen. Der Blindenseelsorger Eugen Gieselbrecht referierte voller Eifer und Überzeugungskraft zum Thema: „Wir gehen mit dem Apostel Paulus ins neue Kirchenjahr“ Anhand der Bibel, einer Landkarte, welche die paulinischen Reisen zeigte, und einer Broschüre brachte er uns das Leben, die Person und die Verwandlung vom Saulus zum Paulus dar. Blinde und sehbehinderte Menschen konnten an der Landkarte die Dimensionen der paulinischen Missionsreisen erfahren, in dem sie mit den Händen die Entfernungen von Jerusalem nach Damaskus und von Jerusalem nach Antiochia oder Rom auf der Karte begreifen konnten. Am nachmittäglichen Gottesdienst feierten wir das Gedächtnis der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder des Blindenapostolates Vorarlberg und des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Vorarlberg. Dabei konnten die Lektoren Birgit Fend, Karlheinz Ritter und Alexander Ammann ihre im Lektorenkurs für Blinde und Sehbehinderte erlernten Kenntnisse einbringen. Die musikalische Umrahmung der Messe gestaltete Birgit Fend mit Gesang und Keybord. Mit viel Freude gratulierten wir unserem Blindenseelsorger Msgr. Pfr. Eugen Gieselbrecht zu seinem heurigen 50-jährigen Priesterjubiläum und zu seinem 75. Geburtstag im vergangenen Mai. Nach einer kleinen Stärkung von Kaffee und Kuchen löste sich die heitere Gesellschaft dann allmählich auf ging wieder frohen Mutes dem kommenden Kirchenjahr und Advent entgegen. Alexander Ammann Blindenapostolat Vorarlberg | ||
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BAÖ: Diözesanleiter tagten in Linz Hoffnungsvoll in die Zukunft Dass künftig Struktur-Änderungen und ein Überdenken der bisherigen Arbeit notwendig sind, zeichnet sich auch in der kirchlichen Behindertenarbeit für Blinde ab. Bei der Herbstkonferenz der Diözesanleiter des Blindenapostolats, die am Wochenende im Bildungshaus Betriebsseminar in Linz stattfand, wurden erste Schritte für künftige Veränderungen diskutiert. Im kommenden Jahr wollen die Diözesanleiter bei einer Zukunftswerkstatt Strategien dafür entwickeln. In einer Sitzungspause besuchte eine Gruppe auch die neue Franz Jägerstätter-Gedächtnisstätte im Linzer Mariendom.
„Es ist ein ganzer Berg neuer Entwicklungen. Und diesen müssen wir uns auf jeden Fall stellen“, sagt Peter Beiser, der Vorsitzende des Blindenapostolats Österreich. Gesellschaftliche Veränderungen, ein immer reichhaltigeres Veranstaltungsangebot auch für behinderte Menschen, ihre wachsende Mobilität, neue technische Entwicklungen bei den Kommunikationsmöglichkeiten und nicht zuletzt die schrumpfenden finanziellen Recourcen der österreichischen Kirche und der diözesanen Einrichtungen machen ein Umdenken auch in der Blindenpastoral notwendig. Die Leiter des Blindenapostolate in den österreichischen Diözesen werden im kommenden Jahr dafür neue Strategien suchen. Freiwillige Mitarbeiter zu finden, die qualifiziert und belastbar sind, ist gerade unter Menschen mit Behinderungen nicht leicht. „Junge Menschen anzusprechen und zu interessieren, ist für uns ganz wichtig“, unterstreicht Peter Beiser, „Wir müssen aber auch erkennen und annehmen, dass die Jungen heute manches anders machen.“ Aber gerade die internationale Jugendwoche in Graz, an der in vergangenen Sommer 31 Sehbehinderte aus dem deutschen Sprachraum teilnahmen, erwecke Hoffnung für neue Wege. Sorge in Salzburg Wie es mit dem Blindenapostolat in Salzburg weitergeht, ist eine Sorge Vorsitzenden des Blindenapostolats Österreich. Beiser: „Seit Jahren bemühen wir uns dort um einen neuen Start. Selbstverständlich würden wir einem Leiter oder einem neuen Team gerne Hilfestellung geben.“ Neue Technologien Technische Entwicklungen machen auch eine Umstellung bei der Kommunikation unter Sehbehinderten notwendig. „Die traditionelle Tonkassette stirbt einfach. Andererseits sind ältere Menschen meist nur schwer zu bewegen, sich mit neuen Datenträgern anzufreunden und ein entsprechendes Abspielgerät anzuschaffen“, sagt Alexander Ammann aus Vorarlberg, der im Blindenapostolat Österreich für technische Entwicklungen verantwortlich ist. In einer Sitzungspause besuchte die Gruppe des Blindenapostolats auch die neue Franz-Jägerstätter-Gedächtnisstätte im Linzer Mariendom. Die schlichte Stele, die den Reliquenbehälter birgt und die Inschrift hinterließen bei Sehbehinderten einen tiefen Eindruck.
(Bild: Die Kärnterin, Ottilie Kramer (blind) ertastet die Stele) Brothostien und handfeste Erinnerung. Mit dem Blindenseelsorger der Diözese Linz, H. Franz Lindofer (Pfarrer in Sarleinsbach und Putzleinsdorf), feierte die Gruppe im Bildungshaus Betriebsseminar die Eucharistie. Die Texte zum Thema „Brot für unser Leben“ hatte Diözesanleiterin Monika Aufreiter auch in Blindenschrift und Großdruck vorbereitet. Maria Judith Schmidthaler aus St. Marien hatte dafür Brothostien selbst gebacken und für jeden Teilnehmer ein gesticktes Tüchlein als Erinnerung an die Tage in Linz vorbereitet.
(Bild: selbst gebackene Brothostien)
Heinz Kellner, Blindenapostolat Österreich Tel. 0676-930 15 41 Weitere Infos zum Blindenapostolat: www.blindenapostolat.at.tt/ | ||
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BAÖ: Führungskreisbesprechung in Linz (Logo: BAÖ - Blindenapostolat Österreich)
Außerdem bereitet das Blindenapostolat eine Zukunftswerkstatt vor, die im Frühjahr kommenden Jahres mit der konkreten Arbeit beginnen soll. | ||
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Österreicher bei Liturgie-Werkstatt in der Überzahl Feiern und verstehen Es ist ihr anzumerken: Elfi Platter hat als Blinde einige Schwierigkeiten, das Rauchfass zu schwingen. „Aber jetzt weiß ich, wie das klappernde Geräusch entsteht, wenn in der Kirche Weihrauch verwendet wird“, sagt die Tirolerin (aus Neurum bei Innsbruck). ![]() (Bild: Elfi Platter schwingt das Weihrauchfass) Der Weihrauch ist Zeichen der Anbetung, erfuhren die Teilnehmer der kürzlich zu Ende gegangenen Liturgiewerkstatt für Blinde und Sehbehinderte, die zum neuen Mal im Internationalen Blindenzentrum in Landschlacht am Bodensee stattfand. Die 17 Frauen und Männer aus dem deutschsprachigen Raum – mehr als die Hälfte kamen aus Österreich – befassten sich heuer mit Formen der Körpersprache und mit liturgischen Haltungen bei verschiedenen Gottesdienstformen. Wie wirkt die nonverbale Körpersprache im Gottesdienst? Wie feiert man „leibhaftig“? Wie verstehen sich Körper und Sprache in der Liturgie – in Liedern, Schriftstellen, Gebeten, Handlungen? Damit setzten sie sich unter fachkundiger Leitung des Liturgiewissenschaftlers Dr. Berhard Höffner aus Trier und des Kirchmusikers Matthias Gampe auseinander. Elfi Platter: „Es war schön, das zu erleben und Tätigkeiten auszuprobieren, die man sonst nicht macht. “Die Tagung sollte aber auch Hilfen für den Alltag in der Kirche vermitteln. „Die Tage waren ungeheuer lehrreich, denn Vieles von dem wie Messe gefeiert wird, bekommt man als Blinder ja gar nicht mit“, ist Monika Aufreiter aus Linz zufrieden. Und auch die blinde Ordensschwester Mirjam aus Wien meint: „Manches ist mir nun viel klarer geworden.“ Österreicher gestalten gerne Liturgie „Über den hohen Anteil an österreichischen Teilnehmern freue ich mich sehr. Ich leite das von einem großen Interesse und einer hohen Bereitschaft ab, Liturgie in unseren Gemeinden mitzugestalten“, sagt Heinz Kellner vom Blindenapostolat Österreich, der auch heuer dem Referenten-Team angehörte und über sprachliche Ausdrucksformen und mögliche Fehler dabei referierte. Im Jahr 2008: Die zehnte Werkwoche Eines steht jetzt schon fest: Auch im Herbst nächsten Jahres wird eine Liturgiewerkstatt für Sehbehinderte – übrigens die zehnte Veranstaltung dieser Art – stattfinden. Gerlinde Gregory, die Bildungsreferentin des Deutschen Katholischen Blindenwerks (DKBW) und Dr. Bernhard Höffner haben bereits erste Vorbreitungen dafür getroffen. Heinz Kellner - Blindenapostolat Österreich | ||
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„150 Jahre Erscheinung in Lourdes“ PILGERREISE des Blindenapostolates Wien 11. bis 14. August 2008 Geistliche Begleitung: Weihbischof Dr. Franz Scharl
1. Tag, 11. August 2008 Flug Wien – Lourdes, Transfer nach Lourdes (ca. 15 km), dann Hotelbezug im Hotel „Panorama“ (das Hotel ist nur 1 Minute vom Eingang zum hl. Bezirk entfernt), gemeinsamer Eröffnungsgottesdienst mit Weihbischof Scharl, abends Möglichkeit zur Teilnahme an der Lichterprozession. 2. Tag, 12. August 2008 Teilnahme am deutschsprachigen Gottesdienst in der Erscheinungsgrotte, in der die Gottesmutter der hl. Bernadette im Jahre 1858 18 Mal erschienen ist. Führung und Besichtigung des hl. Bezirks. Weiters werden wir noch die Mühle Boly, wo die hl. Bernadette geboren wurde und das Cachot (ehemaliges Gefängnis, in dem die Familie Soubirous während der Erscheinung gewohnt hat.) besuchen. Am frühen Abend findet die beeindruckende Sakramentenprozession – an ihr nehmen auch viele Kranke teil - statt. Am Abend wird es wieder die Möglichkeit zur Teilnahme an der Lichterprozession geben. 3. Tag, 13. August 2008 Vormittags Teilnahme an der internationalen Messe in der größten unterirdischen Basilika der Welt, St. Pius X. Diese von Papst Johannes XXIII. eingeweihte Kirche bietet bis zu 25.000 Pilgern Platz. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Verschiedene Möglichkeiten stehen zur Verfügung: Zum Beispiel: Zeit für Besinnung, Anbetung, Bad in den Piszinen (im Lourdeswasser), Einkauf von Andachtsgegenständen…, wer möchte kann auch an einem kleinen (fakultativen) Ausflug in die Pyrenäen teilnehmen. Am Abend gibt es wieder die Möglichkeit zur Teilnahme an der Lichterprozession. 4. Tag, 14. August 2008 Abschlussgottesdienst und Segnung der Andachtsgegenstände. Gegen Mittag Rückflug nach Wien. Diese Reise ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Leistung: - Flug Wien – Lourdes – Wien, alle Gebühren, Transfer Flughafen – Hotel - Unterbringung im Hotel Panorama (unmittelbare Nähe des hl. Bezirks) - Während der ganzen Reise VOLLPENSION Preis: 645,- Euro (Einzelzimmerzuschlag: 78,- Euro) Anmeldung und weitere Informationen: Anmeldung im Wiener Blindenapostolat: 1010 Wien, Stephansplatz 6, Tel.: 51552-3305 bzw. bei Frau Uhl: 0650/227 16 01 Anmeldeschluss: 1. April 2008 – Eine frühe Anmeldung ist wünschenswert wegen der Reservierung der Flugplätze. | ||
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Wochen der Begegnung - Blindenfreizeiten Pater Lutz
Die neuen Termine für das Jahr 2008 der Blindenfreizeiten Pater Lutz sind online! Zu finden auf unserer Homepage unter: www.blindenapostolat.at.tt - "[Blindenfreizeiten Pater Lutz]",
oder direkt mit dem LInk: http://members.surfeu.at/blindenapostolat/lutz/Freizeiten.htm
Viel spaß beim Planen Ihres Urlaubs!
Die Berichte nach der Programmvorschau sind heuer sehr umfangreich und interessant, und bieten Einblicke in das Geschehen der Freizeitwochen.
mfg
Alexander Ammann Blindenapostolat Österreich | ||
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| Tagung der deutschsprachigen katholischen Blindenorganisationen bei Bozen Vom 18. bis 21. Oktober versammeln sich Vertreter der katholischen Blindenorganisationen aus dem deutschen Sprachraum zur Herbstkonferenz ihrer Arbeitsgemeinschaft in der Lichtenburg bei Bozen (Südtirol). Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Abstimmung der länderübergreifenden Projekte und Veranstaltungen, darunter eine gemeinsame Wallfahrt im Jahr 2010, sowie die Neuwahl des/der Vorsitzenden und des/der Stellvertreters. Den Vorsitz hat derzeit Gerlinde Gregory vom Deutschen Katholischen Blindenwerk (DKBW), ihr Stellvertreter ist Peter Beiser (Vorsitzender des Blindenapostolats Österreich). +++ Heinz Kellner, Blindenapostolat Österreich (BAÖ) +43 (0) 676 930 15 41 | ||
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" für einander Licht sein, Jesus unser Licht" Die Wallfahrt nach Altötting des Blindenapostolats Vorarlberg vom 22.und 23. September 2007 stand unter dem Motto: " für einander Licht sein, Jesus unser Licht" in Begleitung des Blindenseelsorger Pfarrer Eugen Gieselbrecht An einem wunderschönen Herbstwochenende reisten 11 Teilnehmer der Wallfahrt nach Altötting. Im Bus stimmten wir uns mit Gebeten und Marienlieder auf die kommenden Tage ein. Nach dem Zimmerbezug, Mittagessen und einer kurzen Rast fühlten wir uns in der kleinen Gruppe sowie in Altötting schon etwas heimisch. In einem Film sahen und hörten wir die Geschichte über Altötting, das nach mehreren Wunder 700 nach Christus zum Wallfahrtsort wurde. Ein Stadtrat in Pension erläuterte uns die verschiedenen Kirchen und Plätze und brachte manch lustige Anekdote aus seinem damaligen Arbeitsfeld. Am Abend besuchten wir die heilige Messe in der Basilika. An der Lichterprozession von der Basilika zur Marienkapelle nahmen etwa 1500 Menschen teil. Die vielen Lichter, der schöne Abend, der Mond am Himmel und die schönen Marienlieder waren sehr berührend. Nach einem gemütlichen Beisammensein freuten wir uns alle auf die Nachtruhe. Am Morgen durften wir in der Bruder Konrad Kirche eine vom Blindenapostolat schön gestaltete Messe miterleben. Nach der Kirche besichtigten wir das Panorama des Malers Gebhard Fugel. Es wurde im Jahre 1903 fertig gestellt und zeigt in gewaltiger Grösse den Tempel, die Paläste und Plätze von Jerusalem. Die Bilder erzählen von der Kreuzigung Jesu. Das Werk ist grossartig für die damalige Zeit. Bei der Heimfahrt besuchten wir die Klosteranlage Irsee. Mit dem Engel des Herrn, einem Marienlied und den Segen von Pfarrer Eugen Gieselbrecht beendeten wir unsere Wallfahrt. Voll von schönen Eindrücken und in der Hoffnung das nächste Mal mehr Teilnehmer dabei zu haben, verabschiedeten wir uns voneinander.
Marianne Krampl vom Schellenberg (Lichtenstein) | ||
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BAÖ: Das Gotteslob in Super-Großdruck Singen und beten ohne LupeEs ist hat das Format eines großen Schulheftes (DIN A4) und wiegt 1,9 Kilo – schon allein deshalb passt es nicht in die Manteltasche beim sonntäglichen Kirchgang. Trotzdem ist das Gotteslob im Super-Großdruck für viele hochgradig Sehbehinderte eine willkommene praktische Hilfe für ihr persönliches Beten oder zum Mitfeiern mit ihrer Gemeinde. Peter Beiser vom Blindenapostolat Österreich: „Wir sind froh, dass der Stammteil des Gebet- und Gesangbuchs Gotteslob jetzt vom Deutschen Katholischen Blindenwerk neu aufgelegt wurde.“
Lange WartezeitDieses Buch für Sehbehinderte war lange vergriffen. „Weil ein neues Gebet- und Gesangbuch für den gesamten deutschen Sprachraum im Vorbereitung ist, haben wir mit der Neuauflage für einen relativ kleinen Interessentenkreis lange gezögert“, sagt Dieter Kesseler von der Geschäftsstelle des Deutschen Katholischen Blindenwerks (DKBW) in Düren. Nun aber sei die Nachfrage doch so stark und das neue Buch lasse auf sich warten, sodass man sich zu Neuauflage entschlossen habe. Wegen der geringen Auflage kostet ein Exemplar allerdings 50 Euro. Wann kommt das neue Gotteslob?Erste praktische Versuche mit dem neuen Gotteslob wird es ab dem kommenden Advent in einigen ausgewählten Gemeinden im deutschen Sprachraum geben. Bis das neue Buch aber allgemein in Gebrauch kommt, wird es noch Jahre dauern. „Noch immer zahlt es sich aus, das alte Gotteslob zu kaufen“, ermunterte der Würzburger Bischof Friedhelm Hoffmann, der Leiter der Vorbreitungskommission für das neue Gemeinsame Gebet- und Gesangbuch.
Die Pfarren sind eingeladen. Weil wegen des hohe Anschaffungspreises sicher viele private Interessenten vor dem Kauf zurückschrecken werden, ersucht das Blindenapostolat Österreich die Pfarrgemeinden und Gemeinschaften, in denen stark sehbehinderte Menschen Gottesdienste mitfeiern und mitgestalten, eine Anschaffung zu überlegen Wie kommt man zum Großdruck-Buch? Das Gotteslob im Super-Großdruck kann direkt bei der Geschäftsstelle des Deutschen Katholischen Blindenwerks (DKBW) in Düren (Adresse: Eschstraße 12, 52351 Düren, Telefon: (00 49) 24 21- 5 11 55 - Telefax: (00 49) 24 21- 5 11 84, E-Mail: bestellt werden. Sammelbestellungen führt auch das Blindenapostolat durch (Blindenapostolat der Erzdiözese Wien, 1010 Wien, Stephansplatz 6). Links: Blindenapostolat Österreich [www.blindenapostolat.at.tt] Deutsches Kath. Blindenwerk [www.blindenwerk.de] | ||
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Heiland im Elend – nicht nur er
Einen „Heiland im Elend“, eine aus Holz geschnitzte, etwa 40 cm hohe Statue in der typischen Haltung des sitzenden, mit Dornen gekrönten Christus, sandte vor zwei Jahren der Präsident des Litauischen Katholischen Blindenvereins dem Blindenapostolat Österreich. Eine nette Geste als kleine, sicht- und fühlbare Anerkennung für die jahrelange Unterstützung – verbunden mit der Bitte, auch weiter zu helfen.
(Foto von der Holzstatue) Wir wissen: In Litauen leben nach wie vor viele Menschen im Elend. Deshalb braucht der Litauische Katholische Blindenverein, mit dem das Blindenapostolat Österreich schon seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit pflegt, auch weiter unsere Solidarität. Beim Papstbesuch in Österreich wurde es wiederholt angesprochen, dass wir in Österreich, einem Land ohne wirtschaftliche Sorgen, Solidarität zeigen sollen mit jenen, denen es nicht so gut geht. Für Spenden benützen Sie bitte einen Zahlschein. Einzahlungen in den Fonds Sozialer Dienst können auf das Konto Nr. 24 55 22 beim Bankhaus Schelhamer&Schattera (BLZ 19190) vorgenommen werden. Bitte geben Sie "Lituaen" als Verwendungszweck an. Europaweit und Internetbanking: IBAN: AT27 1919 0000 0024 5522 Ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ Peter Beiser, Vorsitzender des Blindenapostolats Österreich | ||
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Mariazell: Der Papst war da – und wir auch Beeindruckt, aber doch mit recht unterschiedlichen Gefühlen, waren jene Freunde und Mitarbeiter des Blindenapostolats, die den Besuch von Papst Benedikt XVI. unmittelbar miterlebt haben: Für Hedi Scheiber aus Wien, die bei der Papst-Messe in Mariazell eine Fürbitte vorzutragen hatte, war der Tag recht chaotisch. Wegen der Anreise mit dem Bus, dem notwendigen kilometerlangen Fußweg ab Mitterbach, dem Anstellen vor der Sicherheitsschleuse, bei der ihre – leider nicht namentlich registrierte Begleitung nicht durchgelassen wurde – bis zum Schritt vor das Lesepult. Alles eingehüllt in eine Regenpelerine, denn es goss in Strömen. „Gott sei Dank hatte ich beim Gottesdienst einen Grazer Theologiestudenten als kundigen Begleiter“, sagt Hedi Scheiber. Trotz allem aber ist sie froh, diesen besonderen Wallfahrtstag mit tausenden Pilgern erlebt zu haben. Auch Max Rossbacher, der mit anderen zum Kommunionempfang vor den Papst treten sollte, dann aber im Regen stehen gelassen wurde, war aber wohl getragen von der großen Schar der Mitfeierden beim gemeinsamen Singen und Beten. „Es ergreift mich seit jeher zutiefst, wenn ich bei solchen Glaubensfeiern auch meine Stimme zum Lob Gottes erheben darf.“ Irmgard Uhl hat diese Messe mit dem Papst entspannter erlebt, sie war bereits am Vortag angereist. Mit etwa einem Dutzend anderer Mitfeiernden empfing sie aus der Hand des Papstes die Hl. Kommunion. Nicht allein deshalb sagt sie: „Ich habe diesen ganzen Tag als besonderes Ereignis erlebt!“ Tief beeindruckt waren auch Alexander Ammann und Gabi Fritsch, die als Vertreter des Blindenapostolats mit anderen freiwillig Tätigen aus verschiedenen Bereichen aus Vorarlberg mit einem Bus zum Empfang des Bundespräsidenten nach Wien gereist waren. Im festlichen Rahmen des Wiener Konzerthauses taten die anerkennenden und aufmunternden Worte, die Präsident Dr. Heinz Fischer und schließlich der Papst für etwa 1.700 Ehrenamtliche und freiwillige Helfer aus den vielen caritativen und sozialen Organisationen fanden, doppelt wohl. „Gott sei Dank ist es für viele Menschen eine Ehrensache, sich für andere, für eine Vereinigung, für einen Verband oder für bestimmte Anliegen des Gemeinwohls zu engagieren", betonte Papst Benedikt XVI. Ehrenamtliches Engagement habe sehr viel mit "Gnade" zu tun. "Eine Kultur, die alles verrechnen und auch alles bezahlen will, die den Umgang der Menschen miteinander in ein oft einengendes Korsett von Rechten und Pflichten zwingt, erfährt durch unzählige sich ehrenamtlich engagierende Mitmenschen, dass das Leben selbst ein unverdientes Geschenk ist." Heinz Kellner | ||
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Einladung zur Liturgiewerkstatt 2007: Körpersprache im Gottesdienst +++ | ||
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Neues Papstbuch "Jesus von Nazareth" liegt als Hörbuch in Bonn auf (Foto. vom Buch mit Schubkarton)
Auch für blinde und stark sehbehinderte Menschen ist inzwischen "Jesus von Nazareth" als Hörbuch in unserer Bücherei verfügbar; gelesen von Michael Schroeter, einem professionellen Sprecher und Theologen. Bestellnummer: 22442. Auch eine Brailleschrift-Ausgabe ist geplant und wird in der Blindenschrift-Druckerei Paderborn erscheinen.
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Greisinghof-Bibelwoche im Rückblick (mit Hochzeit)
(Foto: Gruppe der TeilnehmerInnen)
Die Woche wurde eine besonders runde Sache, da sie mit der tatsächlichen Hochzeit begann (eine Sehende und ein Blinder - Sieglinde und Herbert Schiefermüller), die sich vor einigen Jahren auf dieser Bibelwoche kennen gelernt hatten, und mit dem Text von der Hochzeit zu Kana endete.
(Foto: Das Hochzeitspar Johanna und Herbert Schiefermüller in lokerer Athmosphäre) | ||
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Kultur- und Wanderwoche im Rückblick Blinde besuchten den „Mann im Salz“
Die Führung durch Gerhard Schilcher, der seit Jahren als „Mann im Salz“ aus der Geschichte der Salzwelten von Hallstatt berichtet, war zweifellos der Höhepunkt der heurigen Kultur- und Wanderwoche des Blindenapostolats. 33 Teilnehmer – aus allen österreichischen Bundesländern und vier aus Deutschland – umfasste die Gruppe, die eine Woche lang von Bad Goisern aus das innere Salzkammergut durchstreifte. Da die Woche unter dem Motto „Von der Kaiservilla zum Mann im Salz“ stand, war der Auftakt auch in Bad Ischl.
(Foto: Peter Beiser probiert verschiedene Hüte im Hutgeschäft von Bad Ischl)
Nach dem Stadtrundgang freuten sich die Teilnehmer über den herzlichen Empfang in der Kaiservilla, wo sie – ganz im Gegensatz zu den meisten sonstigen Museen – viele Exponate betasten durften. In den Tagen darauf folgten Wanderungen durch die Koppenschlucht, über den Hallstättersee-Ostufer-Wanderweg und ein Gang durch die engen Gassen von Hallstatt mit dem Besuch des in seiner Art einmaligen Beinhauses. Die Führung durch die Salzwelten gestaltete Gerhard Schilcher zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Die Menschen kennenlernen „Wir legen bei unseren Wanderungen großen Wert darauf, auch die Menschen kennenzulernen und zu erfahren, wie sie leben“, sagt der Verantwortliche dieser Wanderwoche, Heinz Kellner vom Blindenapostolat St. Pölten. Der Besuch in einem Trachtengeschäft, in einem Ischler Hutladen und in der Konditorei Zauner gehörten deshalb einfach dazu. „Besonders beeindruckt waren wir aber davon, wie in Handarbeit die weltberühmten Goiserer angefertigt werden.“ „Wichtig ist uns auch der Kontakt zu den Pfarrgemeinden vor Ort“, ergänzt Heinz Kellner. So feierte die Blindengruppe den Sonntagsgottesdienst mit der Pfarrgemeinde von Bad Goisern; dabei las ein Blinder die Lesung und eine blinde Frau übernahm den Kantoren-Dienst. Kellner: „Wir wollen damit zeigen, dass sich Blinde und Sehbehinderte gerne mit ihren Fähigkeiten in das Gemeindeleben einbringen.“ Beim Schlussgottesdienst mit dem St. Pöltner Blindenseelsorger Dr. Gottfried Auer in der Wallfahrtskirche Lauffen dankte die Gruppe für die eindrucksvollen, gelungenen Tage. Ein spezielles Angebot Die Kultur- und Wanderwoche ist ein spezielles Angebot im Rahmen der Blindenfreizeiten, die der frühere oberösterreichische Blindenseelsorger Pater Wilfried Lutz vor mehr als dreissig Jahren ins Leben gerufen hat. Sie bieten sehr unterschiedliche Angebote – vom Skifahren am Hochficht über Bergwandern in Österreich und in den Dolomiten bis zu Tandem-Wochen in Österreich und Holland. Jedes Jahr nehmen mehrere hundert Teilnehmer diese mittlerweile gern gesuchte Begegnungs-Plattform für Blinde und Sehbehinderte mit ihren sehenden Freunden und Begleitern in Anspruch.
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Blindenapostolat Vorarlberg besuchte die Passionsspiele Klösterle / Vorarlberg
Eine Gruppe von 25 Blinden, Sehbehinderten und deren Begleitungen des Blindenapostolat Vorarlbergs besuchte am 01. Juli 2007 die Passionsspiele in Klösterle / Vorarlberg. (Foto. Paul Schwärzler (blind) trägt den Helm des röm. Hauptmanns)
Nach etwas Freizeit aßen wir im nahegelgenen Gasthaus Engel das Abendessen. (Foto: Gruppenfoto der Teilnehmer)
Nach der Pause war die Dämmerung schon fortgeschritten und so kamen die Lichtefekte mit Fackeln und 160 Scheinwerfern voll zur Geltung.
Alexander Ammann
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Blind durch den „Garten der Religionen“ „Dieser Garten-Spaziergang war die ideale Ergänzung zu unserem Seminar“ waren sich Monika Aufreiter aus Linz und Alexander Amman aus Götzis (Vorarlberg) einig. Sie hatten im St. Pöltner Hippolythaus mit Blindenseelsorger Dr. Gottfried Auer für das Blindenapostolat Österreich ein dreitägiges Seminar „Drei Wege zu Gott - Christentum, Judentum, Islam“ vorbereitet und im Rahmen eines Ausflugs den „Garten der Religionen“ in Stift Altenburg (Waldviertel, N.Ö.) besucht. Prior Dr. Albert Groiss erklärte die reiche Symbolik und wies immer auch auf Stellen hin, die von Blinden und Sehbehinderten ertastet werden konnten. Die 15 Teilnehmer aus verschiedenen Bundesländern waren begeistert.
Heinz Kellner | ||
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Ottilie Kramer aus Kärnten erkundete die „Lange Nacht der Kirchen" nicht in Klagenfurt, sondern in der Bundeshauptstadt„ „Das war ja noch viel intereressanter, wiel in Wien ja noch viel mehr Konfressionen angesiedelt sind."Gesagt, getan: Nach der festlichen Eröffnung in der lutherischen Stadtkirche und einem Konzert der 'Sängerknaben in Maria am Gestade folgten noch weitere Stationen: rumänische Basstimmen, ein Rezital aus „Jesus udn deine Hawerer" und schließlich – längst nach Mitternacht – ein Taizé-Gebet in der Wotruba-Kirche in Wioen-Mauer.Den vollständigen Bericht lesen Sie aufhttp://stephanscom.at/langenacht/langenacht2007/0/articles/2007/06/05/a12931/ | ||
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| BAÖ: Taubblinder Diakon hält Vortrag in Linz-UrfahrIm großen Saal der Stadtpfarre Linz-Urfahr hält der taubblinde Diakon Peter Hepp aus Deutschland am Mittwoch, d, 13. Juni 2007 um 19.30 Uhr einen Vortrag zum Thema „Ein Leben ohne Hören und Sehen”. Diakon Heep hält seinen Vortrag in Gebärdensprache, für Hörende wird er übersetzt.Peter Hepp ist von Geburt an taub und lernte in einem Internat für hörgeschädigte Kinder die Gebärdensprache. Mit 29 Jahren ist der gelernte Maschinenschlosser erblindet und wählte als zweite Berufsausbildung die eines Korbflecht-Gestalters.Einige Jahre später hatte Peter Hepp, der mit einer Logopädin verheiratet und Vater eines Sohnes ist, die Gelegenheit, sich theologisch auszubilden. 2003 wurde er in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zum Ständigen Diakon geweiht und ist seither Seelsorger die Menschen mit Hör-/Sehbehinderung. Die Erfahrungen auf seinem außergewöhnlichen Lebensweg hat Peter Hepp u.a. im Buch festgehalten: „Die Welt in meinen Händen. Ein Leben ohne Hören und Sehen” (Ulstein-Taschenbuch). | ||
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